Autogenes Training ist ein passives, formelhaftes Entspannungsverfahren, in dem die tiefe Entspannung durch das Nachvollziehen der gehörten Sätze und Formeln erreicht werden kann.

Körper und Geist sollen lernen, sich durch Formeln wie“mein Arm ist schwer“ oder „mein Arm ist warm“ zu entspannen.

Die Endstufe dieser Technik ist die Fähigkeit, sich durch die Formel „ich bin entspannt“ komplett zu entspannen. Außerdem sollen durch selbstgeebildete formelhafte Sätze fast wie in Hypnose eine Änderung von Lebensgewohnheiten unterstützt werden. „Ich bin ganz ruhig“ oder „ich höre auf zu rauchen“ als Formel in der Tiefenentspannung angewendet helfen bei ernsthaftem Willen diesen Vorsatz umzusetzen.

Autogenes Training ist ein übendes Verfahren, bei dem der Teilnehmer täglich einige Minuten zu Hause das im Kurs gelernte vertiefen sollte, Es dauert ca. 5 – 6 Monate, bis die gewünschte Endstufe erreicht wird. Dann kann man diese Technik an jedem ort in jeder Position zur Entspannung nutzen.

Es werden Verspannungen gelöst, Ängste genommen und Stress abgebaut, außerdem werden Verhaltensänderungen beeinflusst und dadurch leichter umsetzbar.

Ein Kurs läuft über 10 x 1 Stunde, dieser Grundkurs ist Bedingung, bevor ein fortlaufender Kurs kann.

Lernen und Entspannung: Autogenes Training
Die auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik Autogenes Training wurde von dem Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt. Die heute weit verbreitete und anerkannte Psychotherapiemethode wurde erstmals 1926 vorgestellt und wohl die in Deutschland bekannteste Entspannungstechnik.
Hat man sich erst einmal mit dieser Technik befasst, so kann sie selbst von Kinden im Alter von 8 Jahren durchgeführt werden. Das Ziel des Autogenen Trainings ist es, mittels selbsthypnotischer Formeln auf körperliche Prozesse Einfluss zu nehmen.

Die ursprüngliche zur Psychotherapie erdachte Methode wird heute oft von Gesunden angewendet um die Lebensqualität oder die sportlichen Leistungen zu verbessern. Vor allem aber auch, um besser und konzentrierter Lernen zu können.

Die Grundstufe wendet sich an das vegetative Nervensystem, die Oberstufe an das Unbewusste. In einer Mittelstufe kann mit der so genannten formelhaften Vorsatzbildung das Verhalten beeinflusst werden.
Die Grundstufe besteht aus sechs Übungen:
1. Erleben der Schwere
2. Erleben der Wärme
3. Herzregulierung
4. Atmungsregulierung
5. Bauchwärme
6. Stirnkühlung

Bei jeder dieser Übungen wird versucht, mit Hilfsformeln in einem bestimmten Teil des Körpers einen Entspannungszustand hervorzurufen. Beginnend mit der Schwereübung, bei der man sich vorstellt, Arme und Beine würden schwer werden. Dies führt zu einem tatsächlichen Schweregefühl in Armen und Beinen, was den gewünschten Entspannungseffekt auslöst. Beherrscht man eine Übung, so kann man die nächste Übung zum Training hinzunehmen, bis man alle sechs Teile der Grundstufe in einer ca. zehnminütigen Entspannungsübung ablaufen lassen kann.

Beherrscht man alle sechs Teile der Grundstufe im Autogenen Training, so kann man zur Oberstufe übergehen. Dort werden dann konkrete erweiterte Vorsatzformeln und Vorstellungen eingesetzt. Ein regelmäßiges, im Idealfall tägliches Training, sorgt für die besten Resultate.

Um das Autogene Training zu erlernen haben Sie die Möglichkeit Kurse und Ausbildungen zu besuchen.

Da die Wirkung des Autogenen Trainings unbestritten ist – die meisten Krankenkassen, unterstützen solche Kurse finanziell – auch hier sollten Sie sich bei Interesse informieren. Wenn Sie Kinder haben so empfehlen wir Ihnen, diese so früh wie möglich an das Autogene Training heranzuführen, so dass Sie schon sehr früh und dann ihr Leben lang von den enormen positiven Auswirkungen profitieren können.

Informieren sie sich bei mir