Was ist Rehasport?

 

Rehasport ist eine vom Arzt verordnete Möglichkeit, 50 Mal im Laufe von 18 Monaten (120 Mal im Laufe von 36 Monaten) an Rehasportkursen teilzunehmen. Diese 50/120 Mal werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Jede Sporteinheit umfasst 45 Minuten, die von den Kassen übernommen werden. Mit einem Eigenanteil von nur 12,00 € im Monat werden diese 45 Minuten auf eine Stunde aufgestockt, damit eine vernünftige Erwärmung und ein Cool Down in Form von Dehnungen, Entspannung, Igelball -Massagen und vieles mehr stattfinden kann. Dies fördert die Beweglichkeit, dient der Vorbeugung vor Muskelkater und wirkt unterstützend auf den Streßabbau und dadurch auf die Lockerung der Muskulatur. Somit werden Schmerzen gelindert, Fehlstellungen in der Wirbelsäule, in den Hüft,- Knie- und Schultergelenken vermieden oder, wenn schon vorhanden, wird dadurch das Fortschreiten einer Erkrankung verlangsamt oder sogar gestoppt. Weiterhin können sie an den anderen Kursen ohne weitere Kosten teilnehmen und wenn sie mal zu ihrem festen Kurs nicht können dürfen sie ausnahmsweise mal einen anderen besuchen.

Rehasport Orthopädie

Geeignet sind die Rehasportkurse für alle orthopädischen Krankheitsbilder wie zum Beispiel Wirbelsäulenerkrankungen aller Art, auch nach OP´s, Arthrose in allen Gelenken, auch wenn schon künstliche Gelenke vorhanden sind, Rheuma, Gicht, Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew, Skoliose, chronische Kopfschmerzen, deren Ursache ein Verschleiß der Halswirbelsäule ist, sämtliche muskuläre Probleme und noch vieles mehr.

Die Kurse werden mit Kleingeräten wie Matten, Hanteln, Therabändern, Pezzibällen, Swingsticks, Fußmanschetten, Gymnastikbällen, Softbällen, Wackelkissen, Steppboards, Igelbällen und Trampolin gestaltet. Außerdem werden Alltagsmaterialien wie Tischtennisbälle und Schläger, Bierdeckel, Tücher, Schwungtuch, Luftballons, Becher und sonstiges verwendet.

Rehasport Neurologie

alle Patienten mit neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, MS, Neuropathien aller Art, Schlaganfallpatienten, Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose, Creutzfeldt-Jacob-Krankheit, Chorea Huntington, Epilepsie, Fibromyalgie, Muskelschwund, Restless-Leg-Syndrom, Tourette-Syndrom und viele mehr, die noch weitestgehend ihre Gehfähigkeit haben, können hier gezielt ihre Koordination, ihr Gleichgewicht, ihre Körperwahrnehmung trainieren, dosierte Muskelkräftigung und Sturzprophylaxe runden das Angebot ab.

Rehasport für Jugendliche

Ihr leidet jetzt schon häufig unter Rückenschmerzen? Oder habt das Gefühl ein paar Pfund zu viel auf die Waage zu bringen?

Dann sprecht mit eurem Arzt über eine Rehasportverordnung und ihr könnt aktiv etwas dagegen tun!!!!!! Abwechslungsreiche Sportangebote, gesundheitsorientiert und mit hohem Spaßfaktor garantieren euch unter lauter Gleichgesinnten mit Bewegung, Koordination, Gleichgewicht, Ausdauer und Muskelkräftigung ein tolles neues Lebensgefühl!

Rehasport für psychosomatische Erkrankungen

hier wird besonders auf Patienten eingegangen, die spüren, dass ihre körperlichen Probleme durch Stress (burn out) ausgelöst werden. Körperwahrnehmung und Entspannungseinheiten sind regelmäßige Elemente dieser Rehakurse

Rehasport für Lungenerkrankungen

hier stehen neben Atemtherapeutischen Übungen auch Übungen für die Brustkorbbeweglichkeit, Kräftigung der Atemmuskulatur und Ausdauer im Vordergrund.

Rehasport für Diabetiker

in dieser Gruppe werden neben Ausdauer und dosierter Kraftausdauer auch Fußgymnastik, Beinarbeit und Körperwahrnehmung in den Vordergrund gestellt.

 

Wie erhalte ich eine Verordnung?

 

Wenn sie eine der oben genannten Erkrankungen bereits haben oder die Gefahr besteht eine Erkrankung zu bekommen, sprechen sie ihren Hausarzt, Frauenarzt, Chirurgen, Lungenfacharzt, Diabetologen, Kinder/Jugendarzt oder Orthopäden an – er wird ihnen sicherlich gerne eine Verordnung ausstellen da diese außerhalb des von den Kassen vorgegebenen Budgets liegt. Achten sie darauf, dass Rehasport auf der Verordnung angekreuzt wird, die passende Erkrankung benannt wird und angekreuzt wird, ob sie ein Mal oder zwei Mal pro Woche Sport treiben sollen. Zwei Mal pro Woche ist sicherlich optimaler, wenn sie dann aus Zeitgründen nur ein Mal pro Woche kommen können, ist das kein Problem. Steht nur ein Mal pro Woche drauf, und sie merken nach einer Zeit, dass sie  gerne zwei Mal kommen möchten, ist das dann nicht mit dieser Verordnung möglich. Also lassen sie besser zwei Mal pro Woche ankreuzen, dann sind sie freier in ihrer Entscheidung!

Haben sie dann die Verordnung erhalten, gehen sie damit zu ihrer Krankenkasse und lassen sie sich die Kostenübernahme betätigen.

Nun nur noch bei uns anrufen, einen Beratungstermin ausmachen und wir finden mit Sicherheit die richtige Gruppe!!!!